SAARBRÜCKEN LÄSST GRENZAU BEI GRUJIC-WIEDERSEHEN KEINE CHANCE



Sechster Saisonsieg für den 1. FC Saarbrücken TT: Beim Wiedersehen mit Meistercoach Slobodan Grujic setzte sich der amtierende Vizemeister der Tischtennis Bundesliga (TTBL) am Sonntag mit 3:1 gegen den TTC Zugbrücke Grenzau durch.

Patrick Baum

Patrick Baum glich zwischenzeitlich für den TTC Zugbrücke Grenzau zum 1:1 aus. (Foto: Wolfgang Heil)

Keine Gastgeschenke hat es am Sonntag vom 1. FC Saarbrücken TT gegeben: Beim ersten Wiedersehen mit Ex-Trainer und 2020-Meistercoach Slobodan Grujic hat der FCS ein 3:1 gegen den TTC Zugbrücke Grenzau geholt und damit den sechsten Saisonsieg in der Tischtennis Bundesliga (TTBL). Mit 12:4 Punkten untermauerte Saarbrücken die aussichtsreiche Position im Kampf um die Play-offs und sammelte zudem Rückenwind für die anstehende Aufgabe im Deutschen Tischtennis-Pokal: Bereits am Montag, 1. November, kämpft der FCS ab 15 Uhr gegen den SV Werder Bremen um den Halbfinaleinzug. „Es war schwerer, als es am Anfang ausgesehen hatte“, stellte Saarbrückens Patrick Franziska fest. „Es war eine sehr gute Generalprobe für das Pokalspiel.“

Grenzau dagegen liegt mit 4:12 Zählern weiterhin auf Rang elf vor dem TTC OE Bad Homburg, der zeitgleich mit 2:3 bei den TTF Liebherr Ochsenhausen unterlag. „Saarbrücken war natürlich die erwartet schwere Aufgabe“, stellte Grenzaus Patrick Baum fest. „Der Knackpunkt war das dritte Einzel: Wu hatte eine gute Chance, leider hat es nicht geklappt.“ Mehr als sieben Jahre hatte Grujic die Saarbrücker trainiert und das Team unter anderem zur ersten Deutschen Meisterschaft der Vereinsgeschichte geführt, ehe sich im vergangenen Jahr die Wege trennten. Seit der aktuellen Saison lenkt der 48-Jährige die Geschicke der Grenzauer.

Darko Jorgic gibt keinen Satz ab

„So schwer wie möglich“ solle es sein Team den Saarbrückern machen, hatte Grujic vor dem Spiel gesagt. Dies gelang zumindest Patrick Baum: Im zweiten Einzel lag der 34-Jährige zwar rasch mit 0:2 Sätzen gegen Tomas Polansky hinten, legte dann aber ein starkes Comeback hin. Im Entscheidungssatz hatte zwar wiederum erst einmal Polansky die Nase vorne, auf der Zielgeraden schnappte sich Baum dann aber mit vier Punkten in Folge den 3:2 (8:11, 5:11, 11:7, 11:7, 11:9)-Erfolg zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. „Tomas hat super gespielt, auch wenn es am Ende nicht mit dem Sieg geklappt hat“, lobte Teamkollege Franziska.

Die weiteren drei Einzel gehörten den Saarbrückern, wobei auch Wu Jiaji beachtliche Gegenwehr leistete. Wie zuvor Baum lag auch der 26-Jährige mit 0:2 Sätzen hinten, kämpfte sich gegen Franziska aber ebenfalls in den Entscheidungssatz. Das erneute Happy End für Grenzau gab es aber nicht, auf Position drei triumphierte schließlich Franziska mit 3:2 (11:8, 11:5, 7:11, 4:11, 11:8). Unangefochten blieb unterdessen Darko Jorgic, der die weiteren beiden Siege für Saarbrücken beisteuerte. Im Auftakteinzel kontrollierte er das Spiel gegen Cristian Pletea und gewann 3:0 (11:8, 11:9, 11:6), im Spitzeneinzel nahm er dann auch Baum mit 3:0 (11:7, 12:10, 11:8) den Wind aus den Segeln.

Der 8. Spieltag in der Übersicht

1. FC Saarbrücken TT – TTC Zugbrücke Grenzau 3:1
Darko Jorgic – Cristian Pletea 3:0 (11:8, 11:9, 11:6)
Tomas Polansky – Patrick Baum 2:3 (11:8, 11:5, 7:11, 7:11, 9:11)
Patrick Franziska – Wu Jiaji 3:2 (11:8, 11:5, 7:11, 4:11, 11:8)
Darko Jorgic – Patrick Baum 3:0 (11:7, 12:10, 11:8)

ASV Grünwettersbach – TTC Neu-Ulm 1:3
Tobias Rasmussen – Lev Katsman 1:3 (11:9, 7:11, 6:11, 7:11)
Deni Kozul – Tiago Apolonia 0:3 (9:11, 11:13, 7:11)
Wang Xi – Vladimir Sidorenko 3:1 (11:8, 8:11, 11:9, 11:6)
Tobias Rasmussen – Tiago Apolonia 1:3 (3:11, 6:11, 11:9, 8:11)

Post SV Mühlhausen – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 3:2
Daniel Habesohn – Fan Bo Meng 3:0 (11:6, 11:8, 11:7)
Ovidiu Ionescu – Quadri Aruna 1:3 (11:6, 9:11, 8:11, 7:11)
Steffen Mengel – Alexandre Cassin 2:3 (11:8, 4:11, 11:13, 11:2, 7:11)
Daniel Habesohn – Quadri Aruna 3:2 (11:7, 10:12, 11:6, 4:11, 11:5)
Irvin Bertrand/Steffen Mengel – Alexandre Cassin/Fan Bo Meng 3:1 (11:3, 11:7, 6:11, 11:8)

TSV Bad Königshofen – SV Werder Bremen 3:2
Filip Zeljko – Marcelo Aguirre 3:0 (11:8, 11:8, 11:5)
Kilian Ort – Mattias Falck 2:3 (8:11, 11:7, 11:13, 11:7, 8:11)
Bastian Steger – Kirill Gerassimenko 3:0 (12:10, 11:9, 11:2)
Filip Zeljko – Mattias Falck 1:3 (6:11, 11:6, 3:11, 3:11)
Bastian Steger/Kilian Ort – Kirill Gerassimenko/Marcelo Aguirre 3:1 (9:11, 11:9, 11:7, 13:11)

TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC OE Bad Homburg 3:2
Kanak Jha – Cedric Meissner 3:1 (11:13, 11:6, 11:5, 11:4)
Maciej Kubik – Lubomir Jancarik 0:3 (6:11, 8:11, 9:11)
Samuel Kulczycki – Rares Sipos 2:3 (11:9, 6:11, 12:10, 7:11, 4:11)
Kanak Jha – Lubomir Jancarik 3:2 (11:6, 9:11, 11:7, 9:11, 11:7)
Samuel Kulczycki/Maciej Kubik – Rares Sipos/Cedric Meissner 3:2 (8:11, 11:7, 11:2, 9:11, 13:11)

Borussia Düsseldorf – TTC Schwalbe Bergneustadt 3:1
Anton Källberg – Benedikt Duda 3:0 (11:9, 11:5, 15:13)
Dang Qiu – Alvaro Robles 0:3 (12:14, 6:11, 3:11)
Timo Boll – Alberto Mino 3:0 (18:16, 11:3, 11:3)
Anton Källberg – Alvaro Robles 3:0 (11:6, 13:11, 11:4)

Beitragsbild oben: Patrick Franziska (Foto: BeLa Sportfoto)