KÄLLBERG: „MUSSTE MEHR UND BESSER TRAINIEREN“



Mit einer 25:2-Einzelbilanz hat Anton Källberg die bislang beste Saison seiner Karriere in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) gespielt und Borussia Düsseldorf in das Liebherr TTBL-Finale geführt. Grund für das Formhoch seien Veränderungen im Training und der neue Aufschlag.

„Einfach nicht gut genug“ seien seine Leistungen vor zwei, drei Jahren gewesen, so sagt es Anton Källberg im Interview von TT-News. Nach frühen Erfolgen nämlich und dem Wechsel in die Tischtennis Bundesliga (TTBL) schien die Entwicklung des Schweden seinerzeit zu stagnieren, bei Borussia Düsseldorf wartete er auf den Durchbruch in die Weltspitze, für die Europameisterschaft 2018 wurde er nicht nominiert. „Ich musste einfach mehr und besser trainieren als vorher, um mein Spiel zu verbessern und wieder das Vertrauen in mich selbst zu gewinnen“, ergänzt Källberg.

Dies ist ihm augenscheinlich gelungen: In der aktuellen Saison avancierte der 23-Jährige in Düsseldorf sogar zum Spitzenspieler, mit einer 25:2-Einzelbilanz setzte er sich gar an die Spitze der TTBL-Spielerrangliste. „Ich habe viel trainiert“, erklärt Källberg einen der Gründe für das Formhoch. „Am Tisch und im Kraftraum, aber auch viel Strategie und Mentaltraining. Ich war fest entschlossen, mehr Zeit und Anstrengung für Tischtennis zu investieren.“ Neben dem Trainingspensum habe er auch sein Aufschschlagspiel verändert: „Ich fand meinen Aufschlag eigentlich nicht so gut und hatte das Gefühl, dass ich etwas ändern musste“, sagt der Schwede, dessen Service häufig als eine seiner stärksten Waffen beschrieben worden war. „Deshalb habe ich mir eine Menge Videos von verschiedenen Spielern angeschaut, um mir Inspiration zu holen und von ihnen zu lernen.“

Das gesamte Interview mit Anton Källberg lesen Sie hier.

Beitragsbild oben: Anton Källberg (Foto: BeLa Sportfoto)