DUDA ZU GAST IM PODCAST „TWINS TALK TABLE TENNIS“



Außergewöhnliche Tage liegen hinter Benedikt Duda: Zwei Erfolge beim Düsseldorf Masters wurden für den Führungsspieler des TTC Schwalbe Bergneustadt durch die Nominierung für die Olympischen Spiele gekrönt. Warum das Masters gelegen kommt, und wie er auf die abgelaufene sowie die kommende Saison in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) blickt, hat Duda nun verraten.

Deutliche Worte hat Benedikt Duda für die vergangene Rückrunde in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) parat. „Wirklich angekotzt“ habe ihn das Abschneiden mit dem TTC Schwalbe Bergneustadt, stellte der 27-Jährige im Podcast „Twins Talk Table Tennis“ fest. Nachdem sich Bergneustadt nach der Hinrunde schließlich auf Play-off-Kurs befunden hatte, stürzte das Team in der zweiten Saisonhälfte auf Platz sieben ab und landete schließlich zwei Punkte hinter dem viertplatzierten ASV Grünwettersbach.

„Wir hätten mehr aus der Saison rausholen können“, resümierte Duda. „Es hat in den Schlüsselspielen leider nicht geklappt: Erst im Schlussdoppel gegen Grünwettersbach, dann vergeben wir Matchbälle ohne Ende gegen Bad Königshofen. Dann ist man in einem Abwärtstrend.“ Für die kommende Saison hofft der Weltranglisten-40. auf die Rückkehr der Fans in die Hallen: „Mit den Zuschauern in der Halle holen wir immer ein paar Prozent mehr raus“, sagte er.

„Hätte es Dang Qiu gegönnt“

Ehe jedoch die Spielzeit 2021/22 startet, steht für Duda ein Highlight bevor: In der vergangenen Woche wurde seine Berufung in den Kader für die Olympischen Spiele bekannt gegeben, der 27-Jährige fährt mit Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska nach Tokio. „Sehr, sehr gefreut“ habe ihn, natürlich, die Nominierung, erklärte Duda und ergänzte mit Blick auf die Konkurrenzsituation: „Es war ein harter Kampf um Position vier. Wenn ich nicht nominiert worden wäre, hätte ich es natürlich meinem Doppelpartner Dang Qiu gegönnt.“

Aktuell legt Duda erfolgreiche Wochen beim Düsseldorf Masters hin. Sowohl die fünfte als auch die sechste Turnierauflage gewann der Bergneustädter, am vergangenen Sonntag holte er den Finalsieg gegen Anton Källberg (Borussia Düsseldorf). „Das Düsseldorf Masters kommt sehr gelegen“, sagte Duda über die Turnierserie. „Man kann dort verschiedene Dinge ausprobieren – und wenn sie gelingen, dann gewinnt man auch noch Selbstvertrauen.“

Was Duda über den deutschen Nachwuchs denkt, welche Rolle seine Familie in seiner Karriere spielt, wie er sein Training gestaltet, und warum er erst mit zehn Jahren zum Tischtennis gekommen ist, hören Sie in der aktullen Folge des Podcasts „Twins Talk Table Tennis“.

Hören Sie die komplette Folge

Beitragsbild oben: Benedikt Duda (Foto: BeLa Sportfoto)