BENEDIKT DUDA: „WIR WOLLEN AUS DEM SCHATTEN TRETEN“



Den Gewinn der Deutschen Einzelmeisterschaft nennt Benedikt Duda im Podcast „Ping, Pong & Prause“ den bislang größten Erfolg seiner Karriere, bei der Europameisterschaft möchte das Eigengewächs des TTC Schwalbe Bergneustadt nun eine Führungsrolle einnehmen.

„Ich freue mich, bei der Nationalmannschaft Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen zeigen, dass wir es auch ohne Timo und Dima weit nach oben schaffen können“, sagt Benedikt Duda in der aktuellen Folge des Podcasts „Ping, Pong & Prause“. Ab dem kommenden Dienstag startet der Führungsspieler des TTC Schwalbe Bergneustadt aus der Tischtennis Bundesliga (TTBL) mit der deutschen Nationalmannschaft im rumänischen Cluj in die Team-EM – und in Abwesenheit von Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov sollen Duda, Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken TT), Ruwen Filus (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell), Dang Qiu (Borussia Düsseldorf) und Kay Stumper (TTC Neu-Ulm) die Medaillenmission erledigen. „Wir sind alle hungrig und wollen aus dem Schatten treten“, sagt Duda. „Wir sind alle gut drauf und haben gute Leistungen in der Bundesliga gezeigt. Da soll erst mal eine Nation kommen, die uns aus dem Weg räumen kann.“

Frisches Selbstvertrauen sammelte Duda jüngst nicht nur in der TTBL, in der er aktuell bei einer 6:3-Einzelbilanz steht, sondern vor allem auch bei der Deutschen Einzelmeisterschaft. Dort wurde er erstmals nationaler Einzelmeister und sicherte sich zudem seine fünfte Meisterschaft im Doppel. „Damit ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Ich wollte schon immer Deutscher Meister werden, aber in der Jugend hat es nie geklappt“, sagt Duda und erklärt lachend, welchen Platz er für den Pokal auserkoren hat: „Der steht im Wohnzimmer neben dem Fernseher. Immer, wenn ich abends auf der Couch liege, sehe ich ihn direkt. Das ist ein super Gefühl. Dann machst du den Fernseher aus, schaust ihn noch mal an, streichelst drüber und kannst dann schön schlafen gehen.“

Welchen Mitspieler sich Duda in der Rolle des Bundeskanzlers vorstellen kann, warum er im Doppel so gut mit Dang Qiu harmoniert und was es mit dem Spitznamen „Ben Dud“ auf sich hat, erklärt Benedikt Duda in der aktuellen Folge von „Ping, Pong & Prause“.

Die komplette Folge von „Ping, Pong & Prause“

Beitragsbild oben: Benedikt Duda (Foto: BeLa Sportfoto)