Post SV Mühlhausen in der Champions League weiterhin auf Erfolgskurs-header

Post SV Mühlhausen in der Champions League weiterhin auf Erfolgskurs



Erfolgreicher Champions League Start in Stage 2 für die deutschen Vertreter der Tischtennis Bundesliga (TTBL). TTC Neu-Ulm und Post SV Mühlhausen siegen jeweils mit 3-1.

Im ersten Spiel der Gruppe C gewann der TTC Neu-Ulm bereits am Sonntag gegen den polnischen Vertreter K.S. Dekorglass Dzialdowo. Im ersten Einzel brachte Lin Yun-Ju die Gastgeber aus Mühlhausen gegen Jakub Dyjas mit 3-1 in Führung (8:11, 11:7, 11:6, 11:7). Vize-Weltmeister Truls Möregardh erhöhte den Spielstand gegen Jonathan Groth zwischenzeitlich auf 2:0 (11:7, 4:11, 11:5, 11:6). Im dritten Spiel des Abends musste Dimitrij Ovtcharov dem bereits 41 Jahre alten Kaii Konishi den Vortritt lassen. Der Penholderspieler sorgte mit 7:11, 6:11, 11:5, 9:11 für den Anschlusspunkt. Im Spitzenspiel zwischen Lin Yun-Ju und Jonathan Groth machte die Nummer sieben der aktuellen Weltrangliste kurzen Prozess (13:11, 12:10, 11:4) und sichert dem Weltklasse-Trio den 3-1 Sieg.

 

Post SV Mühlhausen siegt nach Rückstand gegen SPG Felbermayr Wels

Im zweiten Gruppenspiel der Gruppe B empfing der Post SV Mühlhausen den SPG Felbermayr Wels aus Österreich. Der aktuelle Tabellenführer der ÖTTV Bundesliga verlor im ersten Gruppenspiel mit 0-3 gegen GV Hennebont TT und war somit unter Zugzwang.

Im ersten Einzel des Abends standen sich Daniel Habesohn und Andreas Levenko in der prall gefüllten Sporthalle des Post SV gegenüber. Der in Kiew geborene Österreicher Levenko erwischte gegen seinen zwölf Jahre älteren Landsmann den besseren Start und konnte die ersten beiden Durchgänge jeweils mit 5:11 für sich entscheiden. In Durchgang drei (11:4) erweckte Habesohn den Anschein, dass Spiel nun zu seinen Gunsten drehen zu können. Satz vier ging aber denkbar knapp mit 12:10 an Levenko, der damit dem SPG Felbermayr Wels die 1-0 Führung sicherte. Den direkten Anschlusspunkt zum 1-1 Spielausgleich setzte Steffen Mengel mit einem 3:1 Sieg über den Südkoreaner Ganghyeon Park (12:10, 11:8, 10:12, 11:5).

 

Ovidiu Ionescu zeigt Stärke

Das Anschlussspiel bestritt Ovidiu Ionescu gegen Jiri Martinenko. Der Rumäne legte einen furiosen Start hin und setzte sich in den ersten beiden Sätzen mit 11:9 und 11:8 durch. Den dritten Satz erkämpfte sich Martinenko mit 8:11, ehe Ionescu im vierten Durchgang nochmal seine ganze Qualität auf den Tisch brachte und den Satz mit 11:6 für sich entschied.

Mit einer 2-1 Führung für den POST SV stiegen die beiden zuvor sieglosen Akteure in die Box. Den eng umkämpften erstes Satz sicherte sich der 36-jährige Doppel-Europameister von 2018 mit 11:8. Im zweiten Satz legte Ganghyeon Park einen Traumstart mit fünf Punkten in Folge hin, den Habesohn nicht mehr egalisieren konnte, ehe der dritte Durchgang wieder knapp mit 11:9 an den Österreicher ging. Die Entscheidung des Abends folgte im vierten Satz. Für den Paukenschlag des Abends sorgte Habesohns verwandelter Matchball zum 11:7. Die Fans des Post SV umjubelten den vierten Sieg im vierten Champions League Spiel lautstark. Der Post SV Mühlhausen bleibt also weiterhin ungeschlagen in der Champions League. Die Siegesserie soll nun gegen das Spitzenteam aus Hennebont am 19.11. fortgeführt werden.

 

Post SV Mühlhausen vs. SPG Felbermayr Wels

Daniel Habesohn - Andreas Levenko 1:3 (5:11, 5:11, 11:4, 10:12)
Steffen Mengel - Ganghyeon Park 3:1 (12:10, 11:8, 10:12, 11:5)
Ovidiu Ionescu – Jiri Martinenko 3:1 (11:9, 11:8, 8:11, 11:6)
Daniel Habesohn - Ganghyeon Park 3:1 (11:8, 6:11, 11:9, 11:7)

 

Ausblick auf die bevorstehenden Spiele in der TTCLM und im Europe Cup

Donnerstag 17.11.:
Champions League: HBOstrov Havlivkuv Brod vs. Borussia Düsseldorf (18 Uhr)
Champions League: AS Pontoise Cergy TT vs. 1. FC Saarbrücken TT (19:30)
Europe Cup: Solex-Consult TT Wiener Neustadt vs. TTC Neu-Ulm Team Euro (18:30)

Freitag 18.11.:
Europe Cup: TTC Neu-Ulm Team Euro vs. EC: Solex-Consult TT Wiener Neustadt (18:30)

Samstag 19.11.:
Champions League: Post SV Mühlhausen vs. GV Hennebont TT (17:00)

 

Beitragsbild oben: Daniel Habesohn (Foto: Patrick Wichmann)