TAMAS NENNT ZWEI GRÜNDE FÜR DAS VERPASSEN DER PLAY-OFFS



Nach der Halbfinal-Teilnahme im Vorjahr hat es für den SV Werder Bremen in der aktuellen Saison nicht erneut mit den Play-offs der Tischtennis Bundesliga (TTBL) geklappt. Trainer Cristian Tamas hat nun zwei Gründe für das Verpassen der Top vier genannt.

Als vor wenigen Wochen die Teilnehmer für das Liebherr TTBL-Finale ermittelt wurden, musste der SV Werder Bremen zuschauen. Auf Platz sechs hatten die Hanseaten die Hauptrunde der Tischtennis Bundesliga (TTBL) abgeschlossen und die Play-offs damit knapp verpasst. Zwei Gründe seien ausschlaggebend dafür gewesen, hat Werder-Trainer Cristian Tamas nun erklärt: die Niederlagen zum Saisonstart und die Schwäche im Doppel.

„Wir sind unserem schlechten Start mit vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen hinterher gelaufen. Vielleicht haben wir die Enttäuschung des vorangegangenen, verlorenen Halbfinales auch noch mit in die Saison genommen“, sagte Tamas dem Weser Kurier. Die Vorsaison hatte Bremen auf Platz vier abgeschlossen und war im Juni 2020 im Halbfinale mit 0:3 gegen den späteren Deutschen Mannschaftsmeister 1. FC Saarbrücken TT unterlegen. Zum Auftakt der neuen Spielzeit gab es anschließend nur einen Sieg aus den ersten vier Spielen, am Ende der Hauptrunde fehlten Bremen zwei Punkte auf den viertplatzierten ASV Grünwettersbach.

Aguirre/Szöcs mit 2:4-Bilanz

Zum Doppel sagte Tamas: „Meine persönlich größte Enttäuschung war es, dass wir uns im Doppel nicht weiterentwickelt haben.“ Nachdem Werder in der Vorsaison das erfolgreichste Duo der Liga gestellt hatte, mussten sich Marcelo Aguirre und Hunor Szöcs dieses Mal mit einer 2:4-Bilanz begnügen. „Die Gegner hatten in der Vorsaison viel über uns gelernt und unser Spiel durchschaut. Und wir haben es nicht geschafft, das schnell zu ändern“, erklärte der 41 Jahre alte Bremen-Coach.

Das komplette Interview mit Cristian Tamas im Weser Kurier lesen Sie hier.

Beitragsbild oben: Cristian Tamas (Foto: Jessica Bugajew)