DIE STIMMEN ZUM FINAL FOUR 2020



„Unglaublich“, „Wahnsinn“ – nach dem Triumph im Liebherr Pokal-Finale 2019/20 flossen beim ASV Grünwettersbach einige Freudentränen. Insbesondere Trainer Joachim Sekinger konnte den Titelgewinn in seiner Premierensaison kaum in Worte fassen. Hier kommen die Stimmen zum Final Four 2020.

Joachim Sekinger (Trainer ASV Grünwettersbach)

Kann mich mal jemand kneifen? Es ist unglaublich, einfach Wahnsinn! Ich bin sprachlos. Ich bin so stolz auf die Mannschaft. Wir wussten, dass wir stark sind und Saarbrücken im Halbfinale trotz unserer Außenseiter-Rolle Paroli bieten können. Dass es mit dem Pokalsieg klappen kann, habe ich erst im Doppel gegen Ochsenhausen bei der 2:1-Führung gedacht. Da habe ich an der Körpersprache gemerkt, dass die Jungs den Sieg unbedingt wollen.

Dang Qiu (ASV Grünwettersbach)

Ich muss Tobi ein großes Lob machen. Er ist zweimal kalt reingekommen und hat zweimal super gespielt. Es war heute ein Sieg der ganzen Mannschaft. Ich selbst bin im Moment insbesondere im Doppel super drauf. Und heute konnte ich meine Erfahrung in den entscheidenden Situationen zum Glück ausspielen. Was das Einzel gegen Simon Gauzy angeht: Gegen ihn habe ich jüngst bei den German Open mit 3:4 verloren. Dieses Mal bin ich besser gestartet und habe meine Chance genutzt. Auf diesem Niveau entscheiden Nuancen.

Dmitrij Mazunov (Trainer TTF Liebherr Ochsenhausen)

Natürlich sind wir enttäuscht. Aber ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Alle Spieler sind bis an die Grenze gegangen und haben alles gegeben. Daher können wir die Niederlage akzeptieren – und wollen im nächsten Jahr wieder angreifen.

Kristijan Pejinovic (Präsident TTF Liebherr Ochsenhausen)

Es ist heute sicher etwas unglücklich für uns in diesem insgesamt tollen, hoch spannenden Pokalturnier gelaufen. Aber wir haben gar keine Zeit, zu trauern, es geht munter weiter in der Bundesliga, und wir haben in dieser Saison noch ein großes Ziel vor Augen, nämlich unseren Meistertitel zu verteidigen.

Danny Heister (Trainer Borussia Düsseldorf)

Ich habe es auch eben zur Mannschaft gesagt: Wir sind alle sehr, sehr enttäuscht, und uns fehlen ein wenig die Worte, denn es war heute mehr drin. Wir sind mit einigen Situationen nicht gut umgegangen. Trotzdem geht das Leben am Montag weiter.

Andreas Preuß (Manager Borussia Düsseldorf)

Die Tür war offen. Sowohl im Spiel gegen Ochsenhausen als auch für den gesamten Pokalsieg, denn im anderen Halbfinale hat sich Grünwettersbach gegen den Favoriten Saarbrücken durchgesetzt, gegen die wir möglicherweise etwas besser gestanden hätten. Das ist sehr ärgerlich. Trotzdem haben wir uns hier heute ganz achtbar geschlagen, denn Ochsenhausen hat eine wirklich gute Mannschaft.

 

Beitragsfoto oben: Dang Qiu (Foto: BeLa Sportfoto)