DIESE TEAMS KÄMPFEN UMS POKAL-ACHTELFINALE



Wer zieht ins Achtelfinale des Deutschen Tischtennis-Pokals ein? Diese Frage wird am letzten Sonntag im August beantwortet. 16 Teams kämpfen in vier Gruppen um den Einzug in die nächste Runde, in der die Teams der Tischtennis Bundesliga (TTBL) warten. Den Sprung unter die besten 16 schaffen am 25. August die vier Erstplatzierten der Vorrundengruppen, die jüngst ausgelost worden sind.

Das Teilnehmerfeld der Vorrunde setzt sich zusammen aus zehn Zweitligisten und sechs Drittligisten. Die Teams aus der Bundesliga greifen erst im Achtelfinale ins Geschehen ein. Freilose für das Viertelfinale wie in den Vorjahren gibt es nicht, da die TTBL in diesem Jahr mit ihrer Sollstärke von zwölf Teams antreten wird. Spielorte der Vorrunde 2019/20 sind Schwarzenbek, Bad Homburg, Hilpoltstein und Neckarsulm.

Gruppe 1 wird angeführt vom TTC GW Bad Hamm. Die Westfalen waren im vergangenen Jahr sogar bis ins Viertelfinale des Pokals marschiert, nach dem Gruppensieg in der Vorrunde erkämpften sie sich ein 3:1 gegen den TTC indeland Jülich. Gestoppt wurde der Zweitligist erst vom späteren Pokalsieger Ochsenhausen, 0:3 hieß es gegen den Double-Gewinner der Saison 2018/19. In der Gruppe 1 trifft Bad Hamm auf den Drittligisten und Gastgeber TSV Schwarzenbek sowie zwei Teams aus Liga zwei: Aufsteiger 1. FC Köln und Vizemeister BV Borussia 09 Dortmund. Zwar hat der BVB mit Alberto Miño einen Leistungsträger an den TTC Schwalbe Bergneustadt verloren, dafür allerdings Fedor Kuzmin vom Liga-Rivalen TuS Celle verpflichtet.

Zweitliga-Meister ohne Jha

Apropos Celle: Die Niedersachsen starten in Gruppe 2, werden den Verlust Kuzmins allerdings erst einmal auffangen müssen. Der 36 Jahre alte Russe hatte mit einer Rückrunden-Bilanz von 12:3 großen Anteil am fünften Platz Celles in der vergangenen Saison. Einen Platz besser ist der TTC OE Bad Homburg ins Ziel gekommen, der ebenfalls in Gruppe 2 startet. Die Hessen hatten im vergangenen Jahr den Sprung ins Achtelfinale geschafft, damals gab es ein 0:3 gegen den ASV Grünwettersbach. Komplettiert wird Gruppe 2 durch die Drittligisten SV Union Velbert und den TTC Champions Düsseldorf.

Kanak Jha

Kanak Jha führte den 1. FSV Mainz 05 zum Titel
in Liga zwei, spielt künftig aber für Grenzau.
(Foto: ITTF)

Zweitliga-Meister 1. FSV Mainz 05 tritt in Gruppe 3 an, muss beim Unterfangen Achtelfinale jedoch auf Kanak Jha verzichten. Der 18 Jahre alte US-Amerikaner, mit einer Vorjahresbilanz von 26:6 Spitzenspieler der Liga, spielt in der kommenden Saison beim TTC Zugbrücke Grenzau. Im Vorjahr hatte sich Mainz in der Vorrunde durchgesetzt, im anschließenden Achtelfinale gab es ein 0:3 gegen den SV Werder Bremen. Ebenfalls den Sprung ins Achtelfinale hatte im vergangenen Jahr der TV 1879 Hilpoltstein geschafft (0:3 gegen Grenzau), auch die Mittelfranken treten in Gruppe 3 an, ebenso wie Zweitligist TTC Fortuna Passau und Drittligist TTC Lampertheim.

Auslosung am 26. Juni

Favorit in Gruppe 4 ist der 1. FC Saarbrücken-TT II. Die Bundesliga-Reserve beendete die vergangene Saison auf Platz drei, hat mit Tobias Rasmussen (ASV Grünwettersbach) und Andrey Semenov (TTC Lampertheim) allerdings zwei Spieler verloren. Gegner in der Gruppe sind Zweitliga-Aufsteiger TV Leiselheim sowie die Drittligisten SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal und die Neckarsulmer Sport-Union.

Die Achtelfinal-Paarungen werden am Mittwoch, 26. Juni, durch die TTBL Sport GmbH ausgelost, die ab dieser Runde für die Durchführung des Wettbewerbs zuständig ist.

 

Die Vorrundengruppen in der Übersicht

Gruppe 1 (25. August, Schwarzenbek)

TTC GW Bad Hamm

1. FC Köln

TSV Schwarzenbek

BV Borussia 09 Dortmund

Gruppe 2 (25. August, Bad Homburg)

TTC Champions Düsseldorf

TTC OE Bad Homburg

SV Union Velbert

TuS Celle

Gruppe 3 (25. August, Hilpoltstein)

TTC Fortuna Passau

1. FSV Mainz 05

TTC Lampertheim

TV 1879 Hilpoltstein

Gruppe 4 (25. August, Neckarsulm)

SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal

1. FC Saarbrücken-TT II

TV Leiselheim

NSU Neckarsulm

 

Beitragsfoto oben: ITTF