DÜSSELDORF AUCH VON BREMEN NICHT ZU STOPPEN



Vierter Sieg im vierten Spiel für Borussia Düsseldorf: Mit 3:0 hat sich der Rekordmeister am Sonntag beim SV Werder Bremen durchgesetzt und bleibt damit an der Spitze der Tabelle der Tischtennis Bundesliga (TTBL).

Kirill Gerassimenko

Im zweiten Einzel bekam es Kirill Gerassimenko mit Anton Källberg zu tun und unterlag dem Schweden 0:3. (Foto: Martin Stöver)

Nahezu makellos ist die Weste von Borussia Düsseldorf auch nach dem 4. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL): Mit 3:0 beim SV Werder Bremen hat der Rekordmeister am Sonntag den wettbewerbsübergreifend fünften Sieg in Folge gefeiert, vier davon glückten Düsseldorf in der TTBL. Einen Gegenpunkt musste die Borussia dabei bislang nur einmal hinnehmen, nämlich beim 1:3 zum Auftakt in Grenzau – und da griff bekanntlich mit Danny Heister der Trainer aufgrund von Personalengpässen zum Schläger. Mit 8:0 Punkten führt die Borussia folglich die Tabelle an.

In Bremen war das Auftaktbreak von Kristian Karlsson der Schlüssel zum Erfolg: Gegen seinen Landsmann und guten Freund Mattias Falck, den er 2018 als Trauzeuge zum Altar geführt hatte, zeigte sich der Schwede erneut in Topform und sorgte mit variablem Spiel dafür, die Vorhand Falcks immer wieder zu umgehen. Bei 2:1 Sätzen und 6:3 Punkten Führung Karlssons versuchte es Falck mit einem Time-out, aber auch davon ließ sich der Düsseldorfer nicht aus dem Rhythmus bringen. Am Ende stand ein 3:1 (11:6, 6:11, 11:4, 11:7)-Erfolg Karlssons, für den es übrigens der 100. Einzelsieg im Trikot der Borussia war.

Borussia-Trio weiter mit makelloser Bilanz

Diese Vorlage nutzten im Anschluss Karlssons Teamkollegen Anton Källberg und Ricardo Walther. Der erneut auf Position eins aufgebotene Källberg bekam es mit Kirill Gerassimenko zu tun und schlug den Kasachen in beeindruckender Manier. Erst Mitte des zweiten Satzes wurde es zu einem Spiel auf Augenhöhe, die 2:0-Satzführung Källbergs war da aber schon nicht mehr abzuwenden. Der dritte Satz gestaltete sich dann offen, doch mit einem Ass fuhr der Düsseldorfer seinen ersten Matchball ein und nutzte diesen prompt zum 3:0 (11:4, 11:9, 11:9)-Erfolg.

Nach der Pause legte auf Position drei Walther nach. Entscheidend im Duell mit Hunor Szöcs war der dritte Satz: Beim Stand von 1:1 Sätzen trotzte der Düsseldorfer einem 5:9-Rückstand mit fünf Punkten in Folge und ging wenig später mit 2:1 Sätzen in Führung. Im vierten machte Walther dann alles klar zum 3:1 (10:12, 11:9, 12:10, 11:8) und damit dem nächsten 3:0-Sieg der Borussia. Alle drei Düsseldorfer wahrten damit ihre makellosen Bilanzen: Karlsson steht bei 3:0 Einzeln, Källberg bei 5:0 und Walther bei 4:0. „Ich hatte heute auch ein bisschen Glück“, sagte Karlsson, „aber mit dem 3:0 sind wir insgesamt natürlich sehr zufrieden.“ Werder-Trainer Cristian Tamas meinte: „Alle knappen Sätze haben wir heute verloren. Wir gratulieren Düsseldorf und müssen jetzt sehen, wie es in den kommenden Wochen weitergeht.“

Der 4. Spieltag in der Übersicht

SV Werder Bremen – Borussia Düsseldorf 0:3
Mattias Falck – Kristian Karlsson 1:3 (6:11, 11:6, 4:11, 7:11)
Kirill Gerassimenko – Anton Källberg 0:3 (4:11, 9:11, 9:11)
Hunor Szöcs – Ricardo Walther 1:3 (12:10, 9:11, 10:12, 8:11)

ASV Grünwettersbach – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 3:1
Wang Xi – Fan Bo Meng 3:0 (11:6, 11:6, 11:9)
Tobias Rasmussen – Quadri Aruna 0:3 (5:11, 8:11, 8:11)
Dang Qiu – Ruwen Filus 3:0 (11:5, 11:7, 11:3)
Wang Xi – Quadri Aruna 3:1 (4:11, 11:6, 12:10, 11:9)

TSV Bad Königshofen – TTC Schwalbe Bergneustadt 2:3
Bastian Steger – Stefan Fegerl 3:1 (11:5, 11:9, 4:11, 12:10)
Abdel-Kader Salifou – Benedikt Duda 1:3 (12:14, 7:11, 11:8, 13:15)
Kilian Ort – Alvaro Robles 3:0 (11:8, 11:7, 11:6)
Bastian Steger – Benedikt Duda 1:3 (10:12, 6:11, 12:10, 9:11)
Kilian Ort/Filip Zeljko – Alvaro Robles/Stefan Fegerl 0:3 (6:11, 8:11, 12:14)

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr
TTC OE Bad Homburg – TTC Zugbrücke Grenzau

Freitag, 23. Oktober, 19 Uhr
TTC Neu-Ulm – 1. FC Saarbrücken TT

Terminierung ausstehend
TTF Liebherr Ochsenhausen – Post SV Mühlhausen

Beitragsbild oben: Ricardo Walther (Foto: Jörg Fuhrmann)