GERMAN OPEN: SILBER FÜR DUDA/QIU, FAN SIEGT IM EINZEL



Mit einer Silbermedaille bei den German Open hat das Doppel Benedikt Duda und Dang Qiu den nächsten bemerkenswerten Erfolg auf der World Tour der ITTF eingefahren. Im Finale des Einzel-Wettbewerbs setzte sich am Sonntagnachmittag Fan Zhendong durch. Zwei Spieler aus der Tischtennis Bundesliga (TTBL) waren bis ins Viertelfinale gekommen.

Fan Zhendong, Xu Xin

Fan Zhendong (links) schlug Xu Xin im Finale 4:1. (Foto: ITTF)

Ein zufriedenes Fazit durfte ein Duo aus der Tischtennis Bundesliga (TTBL) zum Abschluss der Doppel-Konkurrenz der German Open ziehen. Zwar hatten Benedikt Duda vom TTC Schwalbe Bergneustadt und Dang Qiu vom ASV Grünwettersbach im Finale von Bremen mit 1:3 (13:11, 9:11, 9:11, 5:11) gegen Liang Jingkun und Xu Xin verloren. Die Silbermedaille aber war ein weiterer Achtungserfolg für das junge deutsche Doppel. „Drei Sätze war lang war das ein wirklich enges Spiel“, sagte Duda nach der Niederlage gegen das chinesische Duo.

Ein Lob gab es anschließend vom Bundestrainer: „Die beiden passen gut zusammen und haben ein tolles Finale abgeliefert“, sagte Jörg Roßkopf. Auf dem Weg ins Endspiel hatten Duda/Qiu im Wochenverlauf vier Siege gefeiert: 3:2 setzten sie sich im Halbfinale gegen Chen Chien-An und Chuang Chih-Yuan aus Taiwan durch, zuvor hatte es Erfolge gegen Jang Woojin/Jeoung Youngsik (Südkorea; 3:1), Ho Kwan Kit/Lam Siu Hang (Honkong; 3:0) und Lubomir Pistej/Pavel Sirucek (Slowakei/Tschechien; 3:2) gegeben. Bereits bei den Japan Open im Juni hatten Duda/Qiu eine Silbermedaille gefeiert.

Boll und Franziska im Viertelfinale

Im Einzel gab es einen chinesischen Doppelsieg: Im Finale setzte sich Fan Zhendong mit 4:1 gegen Xu Xin durch. „Ich bin überglücklich, gegen ihn gewonnen zu haben. Weil wir uns so gut kennen, ist es echt schwer für mich, ihn noch mit irgendetwas zu überraschen“, sagte Fan. Xu durfte sich derweil, neben Silber im Einzel und Gold im Doppel, über einen Triumph im Mixed freuen: Mit Sun Yingsha siegte er 3:1 gegen Wang Chuqin/Wang Manyu (China). Bei den Damen ging Gold an Sun Yingsha, im Damen-Doppel an Jeon Jihee/Yang Haeun (Südkorea).

Timo Boll

Timo Boll kam im Einzel-Wettbewerb ebenso bis ins Viertelfinale wie im Doppel an der Seite Patrick Franziskas. (Foto: ITTF)

Aus Sicht der TTBL kamen Timo Boll (Borussia Düsseldorf) und Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken TT) im Herren-Einzel am Weitesten. Boll unterlag nach Siegen gegen Zhou Qihao (China; 4:2) und Jun Mizutani (Japan; 4:3) im Viertelfinale dem späteren Sieger Fan mit 1:4 (12:14, 11:4, 7:11, 4:11, 8:11). „Auch wenn ich keinen richtigen Einlauf bekommen habe, war mein Gegner in allen Belangen ein Stück besser. Dabei habe ich gar nicht so schlecht gespielt“, resümierte der 38-Jährige. Franziska scheiterte ebenfalls in der Runde der letzten acht: Der 27-Jährige schied gegen Jeoung Youngsik mit 2:4 (11:8, 6:11, 11:7, 8:11, 7:11, 8:11) aus, nachdem er Lin Gaoyuan (China; 4:1) und Kirill Gerassminko vom SV Werder Bremen (Kasachstan; 4:0) geschlagen hatte. Gemeinsam waren Boll und Franziska im Doppel angetreten, in dem es im Viertelfinale gegen Fan Zhendong/Lin Gaoyuan mit 1:3 das Aus gab.

Besucherrekord aus dem Vorjahr geknackt

Über eine Rekordzahl durften sich die Organisatoren freuen. 15.650 Fans besuchten die German Open, damit wurde die Bestmarke von 13.200 Zuschauern aus dem Vorjahr deutlich überboten. „Tischtennis ist in Bremen eine Marke“, stellte der Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), Michael Geiger, fest.

Aus sportlicher Sicht blickte DTTB-Sportdirektor Richard Prause auf eine „WM+“: 340 Spieler aus 56 Nationen hatten an dem Turnier teilgenommen. „Im Gegensatz zu einer Einzel-WM, wo eine Nation mit maximal fünf Spielern antritt, waren hier zehn Chinesen, zehn Südkoreaner, zehn Japaner und natürlich auch wir mit einem großen Aufgebot unserer Besten vertreten“, sagte der 52-Jährige, der bei seiner deutschen Auswahl „gute bis sehr gute Leistungen“ gesehen hatte.

 

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Beitragsfoto oben: ITTF