Jörg Roßkopf: Liebherr TTBL-Finale? „Muss man live vor Ort erleben“-header

Jörg Roßkopf: Liebherr TTBL-Finale? „Muss man live vor Ort erleben“



Jörg Roßkopf schaut beim Liebherr TTBL-Finale traditionell besonders genau hin, in diesem Jahr sind gleich drei Schützlinge des Bundestrainers in den Titelkampf der Tischtennis Bundesliga (TTBL) involviert. Wir haben vorab mit dem 53-Jährigen über das Endspiel gesprochen, in dem am 11. Juni Borussia Düsseldorf und der 1. FC Saarbrücken TT um die Meisterschaft kämpfen.

Mit Timo Boll und Dang Qiu auf der einen und Patrick Franziska auf der anderen Seite greifen gleich drei Ihrer Nationalspieler beim Liebherr TTBL-Finale am 11. Juni in der Ballsporthalle Frankfurt in den Titelkampf ein. Wie verteilen sich da die Sympathien des Bundestrainers?

Ich drücke natürlich keiner Mannschaft die Daumen. Vielmehr bin ich froh, dass die zwei stärksten Teams der letzten Jahre im Finale stehen. Beide waren zuletzt sehr erfolgreich, national wie international, und werden sich auch im TTBL-Finale wieder ein hochklassiges und enges Duell liefern. Mein Blick und auch der Blick der Spieler richtet sich natürlich bereits auf Olympia 2024. Und da wollen und müssen die Spieler zeigen, in den Finals, also in den Spielen, auf die es ankommt, richtig gut performen zu können.

Düsseldorf und Saarbrücken stehen sich wettbewerbsübergreifend in TTBL und Pokal zum dritten Mal in Folge in einem Finale gegenüber. Was macht diese Teams aktuell so stark?

Sie haben beide extrem starke Einzelspieler in ihren Reihen. Düsseldorf hat gleich vier Spieler, die in dieser Saison Mega-Bilanzen gespielt haben. Für Trainer Danny Heister ist es im Finale regelrecht ein Luxusproblem, zu entscheiden, wer auf welcher Position spielt. Das ist inzwischen nicht mehr so klar wie früher, als Timo Boll auf Position eins gesetzt war. Das macht Düsseldorf schwer ausrechenbar. Aber auch Saarbrücken hat mit Patrick Franziska und Darko Jorgic zwei Weltklasse-Spieler, die jeden Gegner schlagen können, und Tomas Polansky hat mich zuletzt positiv überrascht – im Finale ist alles möglich.

Was könnte denn am Ende den Unterschied ausmachen?

Es ist ein Finale, und es werden viele Zuschauer dabei sein. Der Druck auf die Spieler ist daher groß, sodass sich zeigen muss, welche Mannschaft damit besser zurechtkommt und besser reinkommt. In solchen entscheidenden Spielen sind daher Spieler wie Timo aufgrund ihrer Erfahrung besonders wertvoll. Letztlich aber haben alle Düsseldorfer und Saarbrücker Spieler ausreichend Erfahrung mit solchen Situationen. Es wird ein sehr interessantes und ich würde sogar sagen: ein 50:50-Spiel.

Warum sollten alle Tischtennis-Fans am 11. Juni in der Ballsporthalle Frankfurt dabei sein?

Weil es kein besseres Spiel in Deutschland gibt und zwischen diesen beiden Teams Weltklasse-Tischtennis garantiert ist – zumal in einem Finale. So viele Topspieler auf einmal gibt es nur selten zu sehen. Das muss man einfach live vor Ort erleben und die Atmosphäre aufsaugen. 

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Beitragsbild oben: Jörg Roßkopf (Foto: BeLa Sportfoto)