NIEDERLAGE GEGEN PONTOISE: MÜHLHAUSEN VERPASST EUROPE-CUP-FINALE



Der Post SV Mühlhausen hat den erhofften Finaleinzug im Europe Cup verpasst. Am Samstag unterlag das Team aus der Tischtennis Bundesliga (TTBL) mit 1:3 gegen AS Pontoise Cergy TT.

Die AS Pontoise Cergy TT hat dem Post SV Mühlhausen einen Strich durch die Rechnung gemacht: Im Duell mit dem französischen Spitzenklub unterlag der diesjährige Tabellenneunte der Tischtennis Bundesliga (TTBL) am Samstagmittag mit 1:3 und verpasste damit das erhoffte Finale im Europe Cup. Im Parallelspiel setzte sich die SPG Walter Wels mit 3:0 gegen Top Spin Messina Fontalba durch und trifft nun am Abend ab 19 Uhr im Endspiel auf Pontoise.

Post-SV-Trainer Erik Schreyer hatte Pontoise als Mitfavorit auf den Titel ausgemacht, und die Franzosen erwiesen sich im Halbfinale als das erwartete Schwergewicht. Im Auftakteinzel hatte Daniel Habesohn einen schweren Stand gegen Quentin Robinot. Der 28 Jahre alte Franzose spielte stark auf, brachte nahezu jeden Ball zurück auf den Tisch – und Habesohn damit zur Verzweiflung. Mit 0:3 musste sich der Österreicher schließlich geschlagen geben. Und auch im Anschluss war das Spielglück nicht aufseiten des Post SV.

Steffen Mengel lieferte gegen Patrick Baum einen durchaus überzeugenden Auftritt, gab die Punkte in den entscheidenden Phasen aber mehrheitlich ab. Nach 0:2-Satzrückstand kämpfte sich der 32-Jährige noch in den verkürzten Entscheidungssatz, in diesem unterlag er dann aber mit 5:6. Für Mengel war es die erste Niederlage im fünften Turnierauftritt. Zwar verkürzte Ovidiu Ionescu anschließend für Mühlhausen durch sein 3:0 gegen Adrien Mattenet. Das vierte Duell allerdings ging wieder an Pontoise, Baum schlug Habesohn nach anfänglichem Rückstand mit 3:1.

Das Halbfinale in der Übersicht

AS Pontoise Cergy TT – Post SV Mühlhausen 3:1
Quentin Robinot – Daniel Habesohn 3:0 (11:7, 11:6, 11:9)
Patrick Baum – Steffen Mengel 3:2 (11:9, 11:7, 5:11, 12:14, 6:5)
Adrien Mattenet – Ovidiu Ionescu 0:3 (7:11, 6:11, 9:11)
Patrick Baum – Daniel Habesohn 3:1 (6:11, 11:3, 12:10, 11:4)

Top Spin Messina Fontalba – SPG Walter Wels 0:3
Andrea Landrieu – Frane Kojic 2:3 (12:14, 11:6, 5:11, 11:8, 0:6)
Joao Monteiro – Andreas Levenko 2:3 (11:6, 11:6, 5:11, 13:15, 5:6)
Jordy Piccolin – Adam Szudi 2:3 (9:11, 11:8, 11:8, 9:11, 4:6)

Beitragsbild oben: Ovidiu Ionescu (Foto: Christian Habel)