POKAL: FAVORIT WIDER WILLEN



In Abwesenheit von Titelverteidiger Borussia Düsseldorf richten sich die Augen beim Liebherr Pokal-Finale 2018/19 am kommenden Samstag vor allem auf die Lokalmatadore der TTF Liebherr Ochsenhausen. Immerhin winkt den von vielen favorisierten Oberschwaben vor großer Kulisse der erste Titel seit 2004. Wir werfen einen letzten Blick auf das Team von Trainer Dmitrij Mazunov.

Hugo Calderano

Geht mit Ochsenhausen als Favorit ins Rennen: Hugo Calderano (Foto: Schaal)

Erst zwei Saisonniederlagen, Tabellenführer in der Tischtennis Bundesliga (TTBL), dazu der eindrucksvolle 3:0-Erfolg gegen Mühlhausen zum Jahresabschluss: Wenn es für das Liebherr Pokal-Finale 2018/19 am 5. Januar einen Favoriten gibt, dann heißt dieser TTF Liebherr Ochsenhausen – auch wenn Trainer Dmitrij Mazunov zuletzt noch abwiegelte: „Ich sehe uns nicht als Favoriten. Zwar haben wir einen kleinen Vorteil dadurch, dass wir praktisch zu Hause spielen, aber am Ende wird die Tagesform entscheidend sein.“

Dass sich die Titel-Aussichten für Ochsenhausen nach dem Aus von Seriensieger Borussia Düsseldorf allerdings deutlich verbessert haben, kann auch Hugo Calderano nicht verhehlen: „Jeder weiß, dass Düsseldorf eine sehr starke Mannschaft hat, wir also gute Chancen haben, wenn sie nicht dabei sind“, so der 22-jährige Spitzenspieler der Oberschwaben, der zuletzt vor allem international für Furore sorgte. Bei den Grand Finals, dem großen Finalturnier der ITTF World Tour, bezwang Calderano Mitte Dezember sensationell den Weltranglisten-Ersten Fan Zhendong aus China. Mit einer Bilanz von 6:5 muss sich Calderano, der seinen sechsten Rang in der Januar-Weltrangliste verteidigen konnte, allerdings auch in der Liga nicht verstecken.

Geschlossen starke Mannschaft

Und doch ist der Brasilianer mit portugiesischem Pass in dieser Saison bislang nur der vierterfolgreichste Spieler in einer insgesamt starken Ochsenhäuser Mannschaft. Der Pole Jakub Dyjas etwa gehört mit einer Bilanz von 9:2 zu den Top Fünf der Liga mit und ist auf dem besten Weg zu alter Stärke. Auch auf Neuzugang Stefan Fegerl aus Österreich (5:4) kann sich Trainer Mazunov verlassen, wenn es drauf ankommt. Der mit 30 Jahren mit Abstand älteste TTF-Akteur überzeugte in der ersten Jahreshälfte unter anderem mit Siegen gegen Benedikt Duda (Bergneustadt), Mizuki Oikawa (Bad Königshofen) und Ruwen Filus (Fulda). Und der zuletzt international etwas schwächelnde und in der Weltrangliste auf Position 34 durchgereichte Simon Gauzy ist in der Liga nach wie vor eine Bank und steht mit 10:6 Siegen klar positiv.

Und dann ist da ja noch Jang Woojin. Der bislang nicht eingesetzte Südkoreaner könnte sich in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm erstmals das TTF-Trikot überstreifen und damit möglicherweise das Zünglein an der Waage sein. Ein Weltranglisten-Elfter und ehemaliger Jugend-Weltmeister macht sich schließlich nicht schlecht in einem Team, das sich am 5. Januar anschickt, den ersten Titel seit 2004 zu holen, als Ochsenhausen sowohl die Meisterschaft als auch den Pokal gewann. Im Kader damals: ein gewisser Dmitrij Mazunov.

Ochsenhausens Aufgebot in der Übersicht

1. Jang Woojin KOR (Alter: 23, TTBL-Bilanz: 0:0, Weltrangliste: 11.)
2. Hugo Calderano POR (22, 6:5, 6.)
3. Simon Gauzy FRA (24, 10:6, 34.)
4. Stefan Fegerl AUT (30, 5:4, 58.)
5. Jakub Dyjas POL (23, 9:2, 68.)

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Beitragsbild oben: Nicolai Schaal