MÜHLHAUSEN ERREICHT DAS HALBFINALE DES EUROPE CUPS



Gegen PTE PEAC Kalo-Meh ist der Post SV Mühlhausen am Freitagabend der Favoritenstellung gerecht geworden. Durch den 3:0-Sieg erreichte das Team aus der Tischtennis Bundesliga (TTBL) das Halbfinale des Europe Cups.

Nur zwei Spiele trennen den Post SV Mühlhausen noch vom erhofften Titelgewinn im Europe Cup. Am Freitagabend nahm das Team aus der Tischtennis Bundesliga (TTBL) auch die Viertelfinal-Hürde im kroatischen Varaždin souverän und setzte sich mit 3:0 gegen den ungarischen Verein PTE PEAC Kalo-Meh durch. Am Samstag stehen für Mühlhausen nun das Halbfinale sowie gegebenenfalls das Finale an. Neben dem Post SV schafften mit AS Pontoise Cergy TT, Top Spin Messina Fontalba und der SPG Walter Wels auch die weiteren drei Favoriten den Sprung unter die besten vier Teams.

Den ersten Punkt zum späteren 3:0 steuerte erneut Steffen Mengel bei. Der 32-Jährige überließ Zsolt Peto zwar relativ deutlich den ersten Satz, hatte das Match anschließend aber im Griff. Nach einer halben Stunde nutzte Mengel seinen dritten von drei Matchbällen zum 3:1-Erfolg – und verbuchte somit den vierten Sieg in seinem vierten Tunierauftritt.

Anschließend war auch Daniel Habesohn erfolgreich. Zwar hatte der Österreicher mit Lehel Demeter mehr Probleme als erwartet und haderte zwischenzeitlich merklich mit dem einen oder anderen Fehler. Nachdem er aber zweimal in der Satzverlängerung den Punkt gewonnen hatte, war der Widerstand seines Kontrahenten gebrochen. Mit einem 11:1 im vierten Satz siegte Habesohn schließlich mit 3:1. Und auch das dritte Match ging an Mühlhausen, Lubomir Jancarik machte bei seinem 3:0-Erfolg kurzen Prozess mit Gabor Gerold.

Im Halbfinale trifft der Post SV Mühlhausen am Samstag ab 11 Uhr auf AS Pontoise Cergy TT. Live zu sehen gibt es die Partie im Stream der ETTU. Das Finale findet um 19 Uhr statt. 

Das Viertelfinale in der Übersicht

PTE PEAC Kalo-Meh – Post SV Mühlhausen 0:3
Zsolt Peto – Steffen Mengel 1:3 (11:5, 7:11, 7:11, 9:11)
Lehel Demeter – Daniel Habesohn 1:3 (12:10, 13:15, 10:12, 1:11)
Gabor Gerold – Lubomir Jancarik 0:3 (5:11, 5:11, 12:14)

Solex-Consult Wiener Neustadt – Top Spin Messina Fontalba 0:3
Andy Pereira – Joao Monteiro 2:3 (8:11, 11:8, 11:7, 6:11, 5:6)
Tomas Konecny – Andrea Landrieu 2:3 (11:9, 12:10, 10:12, 7:11, 4:6)
Felix Wetzel – Marco Rech Daldosso 2:3 (14:16, 11:8, 3:11, 11:6, 3:6)

AS Pontoise Cergy TT – Asisa Borges Vall 3:0
Quentin Robinot – Marc Duran 3:0 (11:3, 11:9, 11:8)
Patrick Baum – Joan Masip 3:0 (11:6, 11:5, 11:8)
Adrien Mattenet – Albert Vilardell 3:0 (11:5, 11:2, 11:5)

SPG Walter Wels – TTC Enfireex Ostrava 3:0
Frane Kojic – Felipe Olivares 3:2 (8:11, 10:12, 11:3, 11:9, 6:2)
Andreas Levenko – Jakub Kleprlik 3:2 (4:11, 11:8, 14:12, 7:11, 6:2)
Adam Szudi – Petr Korbel 3:0 (11:3, 11:8, 11:7)

Beitragsbild oben: Lubomir Jancarik (Foto: Christian Habel)