TIMO BOLL – DIE BANK VON DÜSSELDORF



Der Schlusspunkt: Timo Boll (rechts) bezwang Christian Süß (Foto: Steinbrenner)

Der Schlusspunkt: Timo Boll (rechts) bezwang Christian Süß (Foto: Steinbrenner)


Er war wieder einmal die Bank von Düsseldorf: Timo Boll hatte mit seinen beiden Erfolgen maßgeblichen Anteil daran, dass die Borussia durch den 3:1-Sieg gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell am Pfingstsonntag in Frankfurt den insgesamt 27. Deutschen Meistertitel einfuhr. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der 34-Jährige nach der Begegnung.

Herr Boll, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum DM-Titel. Das war ein hartes Stück Arbeit, oder?

Timo Boll: Wir haben von Beginn an gezittert. Gerade nachdem Patrick Franziska das erste Einzel gegen Christian Süß mit 0:3 verlor. Das war schon ein Schock für uns, zumal wir mit einem Sieg von Ruwen Filus gegen Panagiotis Gionis gerechnet hatten. Aber Panagiotis holte mit seinem Erfolg einen Big Point für uns.

Und Sie den entscheidenden dritten Punkt durch einen Fünf-Satz-Triumph gegen Christian Süß...

Boll: Trotz der Niederlage hat Christian eine überragende Leistung gezeigt und sich ganz toll verabschiedet. Am Ende konnte er nicht ganz sein Niveau aus den ersten beiden Sätzen halten.

Am Freitag steht das Final-Rückspiel in der Champions League gegen Orenburg noch an. Wie stehen die Triple-Chancen?

Boll: Meine Teamkollegen haben noch nie die Champions League gewonnen. Deshalb werde ich natürlich in Russland alles geben, damit sich das ändert. Wir wollen unbedingt den Pokal mit nach Hause nehmen.

Herr Boll, vielen Dank für das Gespräch!