SIEG GEGEN BREMEN: NEU-ULM BEENDET NIEDERLAGENSERIE



Der TTC Neu-Ulm hat den Hinrunden-Sieg gegen den SV Werder Bremen wiederholt und sich am 21. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) mit 3:1 durchgesetzt.

Kirill Gerassimenko

Kirill Gerassimenko brachte Werder mit dem 3:1 gegen Kay Stumper in Führung. (Foto: Jessica Bugajew)

Bereits in der Hinrunde hatte der TTC Neu-Ulm den SV Werder Bremen mit 3:1 geschlagen, am Sonntag gelang den Schwaben nun eine Wiederholung dieses Erfolgs. Mit dem erneuten 3:1-Erfolg beendete Neu-Ulm die jüngste Misserfolgsserie in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) nach drei Niederlagen in Folge und behält zugleich die obere Tabellenhälfte im Visier. Mit 20:22 Punkten steht der TTC weiterhin auf Platz sieben. Im letzten Spiel der Saison trifft das Team am 13. April auf den TTC Zugbrücke Grenzau; die Bremer spielen dann zeitgleich gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen. Werder steht mit 16:26 Punkten auf Rang neun.

„Es war ein schöner und auch ein wichtiger Sieg. Wir haben jetzt noch ein weiteres Heimspiel, das wir ebenfalls gewinnen wollen“, sagte Neu-Ulms Tiago Apolonia. „Glückwunsch an das ganze Team und danke an die Zuschauer für die tolle Unterstützung.“ Werder-Trainer Cristian Tamas erklärte: „Neu-Ulm hat verdient gewonnen, sie waren heute gut drauf.“

Stumper und Sgouropoulos schlagen Falck

Bereits im Hinspiel im vergangenen August hatte Kay Stumper mit einem Sieg gegen Mattias Falck den entscheidenden Punkt zum Neu-Ulmer Erfolg beigesteuert, selbiges gelang ihm nun am Sonntag erneut. Nachdem der 19-Jährige, der im Sommer zu Borussia Düsseldorf wechselt, den ersten Satz noch dem Doppel-Weltmeister hatte überlassen müssen, bekam er das Spiel immer besser in den Griff. Schließlich nutzte Stumper seinen ersten von drei Matchbällen zum 3:1 (7:11, 11:9, 11:5, 11:7), womit er nun bei einer 7:3-Einzelbilanz steht.

In seinem ersten Match hatte Stumper dagegen das Nachsehen gehabt: Das Auftakteinzel ging mit 3:1 (11:9, 11:9, 6:11, 11:8) an Bremens Kirill Gerassimenko. Mehr aber war gegen Neu-Ulm erneut nicht drin für Werder. Im zweiten Einzel ging Ioannis Sgouropoulos gegen Falck prompt mit 5:0 in Führung und rang den Schweden schließlich im vierten Satz mit 15:13 zum 3:1 (11:9, 6:11, 11:7, 15:13) nieder. „Das war der Knackpunkt“, sagte Werder-Trainer Tamas anschließend. Auf Position drei gewann außerdem Tiago Apolonia mit 3:1 (5:11, 11:5, 11:4, 11:7) gegen Hunor Szöcs und machte damit erneut den Weg frei für Stumper.

Der 21. Spieltag in der Übersicht

TTF Liebherr Ochsenhausen – TSV Bad Königshofen 3:1
Can Akkuzu – Akito Itagaki 3:0 (11:7, 11:5, 11:2)
Kanak Jha – Bastian Steger 0:3 (8:11, 8:11, 7:11)
Simon Gauzy – Filip Zeljko 3:1 (11:6, 11:6, 10:12, 11:8)
Can Akkuzu – Bastian Steger 3:1 (11:1, 11:6, 7:11, 11:9)

ASV Grünwettersbach – TTC Schwalbe Bergneustadt 3:1
Wang Xi – Elias Ranefur 3:2 (11:4, 4:11, 12:14, 11:6, 11:6)
Tobias Rasmussen – Alvaro Robles 1:3 (3:11, 11:1, 6:11, 11:13)
Deni Kozul – Benedikt Duda 3:0 (11:9, 11:8, 11:4)
Wang Xi – Alvaro Robles 3:2 (9:11, 11:7, 10:12, 11:8, 11:9)

TTC Zugbrücke Grenzau – Borussia Düsseldorf 0:3
Patrick Baum – Dang Qiu 0:3 (8:11, 8:11, 8:11)
Wu Jiaji – Timo Boll 0:3 (7:11, 6:11, 8:11)
Nils Hohmeier – Anton Källberg 2:3 (5:11, 12:10, 8:11, 11:8, 1:11)

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – Post SV Mühlhausen 2:3
Alexandre Cassin – Ovidiu Ionescu 3:0 (12:10, 11:8, 11:8)
Fan Bo Meng – Daniel Habesohn 1:3 (8:11, 12:10, 8:11, 6:11)
Quadri Aruna – Irvin Bertrand 0:3 (8:11, 11:13, 9:11)
Alexandre Cassin – Daniel Habesohn 3:0 (11:4, 11:8, 11:7)
Quadri Aruna/Fan Bo Meng – Irvin Bertrand/Ovidiu Ionescu 0:3 (8:11, 3:11, 6:11)

1. FC Saarbrücken TT – TTC OE Bad Homburg 3:0
Darko Jorgic – Cedric Meissner 3:0 (11:5, 11:6, 11:5)
Patrick Franziska – Rares Sipos 3:0 (11:5, 13:11, 14:12)
Tomas Polansky – Benno Oehme 3:1 (11:5, 11:8, 10:12, 11:6)

TTC Neu-Ulm – SV Werder Bremen 3:1
Kay Stumper – Kirill Gerassimenko 1:3 (9:11, 9:11, 11:6, 8:11)
Ioannis Sgouropoulos – Mattias Falck 3:1 (11:9, 6:11, 11:7, 15:13)
Tiago Apolonia – Hunor Szöcs 3:1 (5:11, 11:5, 11:4, 11:7)
Kay Stumper – Mattias Falck 3:1 (7:11, 11:9, 11:5, 11:7)

Beitragsbild oben: Kay Stumper (Foto: BeLa Sportfoto)