3:1 gegen Bad Königshofen: Ochsenhausen darf noch hoffen-header

3:1 gegen Bad Königshofen: Ochsenhausen darf noch hoffen



Die TTF Liebherr Ochsenhausen haben die Chance auf die Play-off-Teilnahme in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) am Freitag mit einem 3:1 gegen den TSV Bad Königshofen gewahrt.

Bastian Steger

Bastian Steger gewann mit 3:0 gegen Kanak Jha, hatte im Spitzeneinzel gegen Can Akkuzu dann aber das Nachsehen. (Foto: Christian Habel)

„Um weiterhin die kleine Chance auf die Play-offs zu haben, ist ein Sieg Pflicht“, hatte Fu Yong vor der Partie gegen den TSV Bad Königshofen zusammengefasst. Und sein Team hatte offenbar genau hingehört: Mit 3:1 setzten sich die TTF Liebherr Ochsenhausen am Freitagabend in der vorgezogenen Partie des 21. Spieltags durch und haben damit weiterhin die Chance auf Platz vier. Mit 24:18 Punkten liegt der Tabellenfünfte knapp hinter dem Post SV Mühlhausen (24:14). Allerdings: Während die TTF nur noch eine Partie zu absolvieren haben – am 13. April geht es zum SV Werder Bremen –, sind es für Mühlhausen noch deren drei. Bereits am Sonntag beim TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell können die Thüringer den Vorsprung wieder auf zwei Punkte ausbauen.

„Wir haben heute super gespielt, ich bin sehr glücklich mit der Leistung“, lobte TTF-Trainer Fu Yong nach der Partie. „Obwohl die Mannschaft nach den WTT-Turnieren sehr müde war, hat sie alles gegeben und hart gekämpft.“ Von einer „kleinen Chance auf die Play-offs“ sprach unterdessen Simon Gauzy und versprach: „Wir werden unser Bestes geben, um es vielleicht noch zu schaffen.“ Bad Königshofens Akito Itagaki sagte: „Vor allem Can Akkuzu und Simon Gauzy haben sehr gut gespielt und ihr Weltklasse-Niveau gezeigt.“

Can Akkuzu holt die nächsten zwei Siege

Mann des Tages für Ochsenhausen war Can Akkuzu: Nachdem der 24-Jährige das Auftakteinzel erwartungsgemäß mit 3:0 (11:7, 11:5, 11:2) gegen Akito Itagaki gewonnen hatte, legte er auch im Spitzeneinzel einen blitzsauberen Auftritt hin. Gleich im ersten Satz gegen Bastian Steger zog Akkuzu auf 7:0 davon – und münzte das Momentum schließlich in einen klaren Sieg um. Im vierten Satz sicherte sich der Franzose zwei Matchbälle und sorgte schließlich mit dem 3:1 (11:1, 11:6, 7:11, 11:9) für den 3:1-Erfolg seines Teams. Damit steht Akkuzu nun bei sieben Siegen in Folge und einer 7:2-Einzelbilanz. „Can hat unglaublich gespielt, er hat heute unsere Mannschaft angeführt“, lobte Gauzy.

Der Weltranglisten-20. selbst zeichnete für den weiteren Punkt der Gastgeber verantwortlich: Gauzy hatte nur rund anderthalb Sätze lang größere Mühe mit Filip Zeljko, im vierten Satz drehte er dann einen 1:4-Rückstand in ein 11:8 und damit seinen 3:1 (11:6, 11:6, 10:12, 11:8)-Sieg. Der einzige Punkt von Bad Königshofen ging auf das Konto Stegers, der die Comeback-Hoffnung von Kanak Jha im zweiten Satz unterband und im dritten schließlich beim Stand von 6:6 davonzog zum 3:0 (11:8, 11:8, 11:7).

Das TTBL-Wochenende in der Übersicht

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – ASV Grünwettersbach 3:2
Alexandre Cassin – Ricardo Walther 3:0 (11:4, 11:5, 11:3)
Fan Bo Meng – Wang Xi 2:3 (11:9, 11:6, 8:11, 3:11, 5:11)
Quadri Aruna – Deni Kozul 1:3 (3:11, 11:7, 10:12, 7:11)
Alexandre Cassin – Tobias Rasmussen 3:0 (11:7, 11:6, 12:10)
Quadri Aruna/Fan Bo Meng – Tobias Rasmussen/Deni Kozul 3:0 (11:6, 11:4, 11:8)

TTF Liebherr Ochsenhausen – TSV Bad Königshofen 3:1
Can Akkuzu – Akito Itagaki 3:0 (11:7, 11:5, 11:2)
Kanak Jha – Bastian Steger 0:3 (8:11, 8:11, 7:11)
Simon Gauzy – Filip Zeljko 3:1 (11:6, 11:6, 10:12, 11:8)
Can Akkuzu – Bastian Steger 3:1 (11:1, 11:6, 7:11, 11:9)

Sonntag, 3. April, 15 Uhr
TTC Zugbrücke Grenzau – Borussia Düsseldorf
ASV Grünwettersbach – TTC Schwalbe Bergneustadt
TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – Post SV Mühlhausen
TTC Neu-Ulm – SV Werder Bremen
1. FC Saarbrücken TT – TTC OE Bad Homburg

Beitragsbild oben: Can Akkuzu (Foto: Nicolai Schaal)