DEUTSCHE EINZELMEISTERSCHAFTEN: DUDA SCHLÄGT GLEICH DOPPELT ZU



Doppelerfolg für Benedikt Duda bei den Deutschen Meisterschaften: Zunächst sicherte sich der Spitzenspieler des TTC Schwalbe Bergneustadt am Sonntag Gold im Einzel im Tischtennis Bundesliga (TTBL)-internen Finale gegen Bastian Steger, anschließend gab es an der Seite von Dang Qiu das vierte Doppel-Gold in Folge.

Mit erhobenen Armen ließ sich Benedikt Duda am Sonntagnachmittag von den Zuschauern in der ÖVB-Arena feiern. Zum ersten Mal in seiner Karriere hatte sich der 27-Jährige wenige Sekunden zuvor die Goldmedaille bei den Deutschen Einzelmeisterschaften gesichert, im Finale schlug er Bastian Steger mit 4:2. „Wenn man sieht, welche tollen Spieler hier schon gewonnen haben, ist es eine Ehre, auch meinen Namen in dieser Liste zu lesen“, sagte Duda anschließend. „Es war mein großes Ziel, Deutscher Meister zu werden. Nachdem ich letztes Jahr im Finale an Ric gescheitert war, wollte ich dieses Mal unbedingt gewinnen.“ Bereits in wenigen Wochen könnte es zum Wiedersehen der beiden Finalisten kommen: In der Tischtennis Bundesliga (TTBL) empfängt Dudas TTC Schwalbe Bergneustadt am Freitag, 8. Oktober, den TSV Bad Königshofen um Bastian Steger.

Jeweils die Bronzemedaille gab es für Fan Bo Meng und Ruwen Filus (beide TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell): Meng unterlag im Halbfinale mit 1:4 gegen Duda, Filus mit 3:4 gegen Steger. Neben Meng mischten auch weitere TTBL-Youngster die DEM auf: Kay Stumper (TTC Neu-Ulm) schaltete Dang Qiu (Borussia Düsseldorf) mit 4:1 aus, Cedric Meissner (TTC OE Bad Homburg) stoppte mit 4:2 Titelverteidiger Ricardo Walther (ASV Grünwettersbach). „Am Anfang war es ein Abtasten“, sagte Stumper im Anschluss, „denn Dang und ich hatten noch nie gegeneinander gespielt. Es läuft in diesen Wochen ganz gut bei mir, ich habe mich auf einem höheren Grundniveau stabilisiert.“

Duda/Qiu auf den Spuren von Roßkopf/Fetzner

Rund drei Stunden nach seiner Goldmedaille im Einzel schlug Duda im Doppel dann erneut zu. Mit Dang Qiu (Borussia Düsseldorf) gab es im Finale ein 3:0 gegen Steffen Mengel (Post SV Mühlhausen) und Ruwen Filus. Für das Duo war es bereits die vierte Deutsche Meisterschaft in Folge – eine solche Serie war zuvor nur Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner gelungen. Jeweils Bronze erhielten Hartmut Lohse/Frederik Spreckelsen und Tobias Hippler/Gianluca Walther. 

Der Titel bei den Damen ging erneut an Nina Mittelham, die im Finale Chantal Mantz mit 4:2 besiegte. Im Damen-Doppel setzten sich Laura Tiefenbrunner und Sabine Winter mit 3:0 gegen Jessica Göbel und Tanja Krämer durch. Im Mixed holten Franziska Schreiner und Tobias Hippler durch ein 3:0 gegen Katharina Michajlova/Erik Bottroff die Goldmedaille.

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Beitragsbild oben: Benedikt Duda (Foto: Patrick Wichmann)