3:0 IN GRENZAU: DRITTER SAISONSIEG FÜR MÜHLHAUSEN



Der Post SV Mühlhausen hat den dritten Saisonsieg in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) geschafft. Am Sonntag setzten sich die Thüringer im Rahmen des 7. Spieltags mit 3:0 beim TTC Zugbrücke Grenzau durch und glichen ihr Punktekonto aus.

Ioannis Sgouropoulos

Ioannis Sgouropoulos bekam es mit Steffen Mengel zu tun, konnte das Break aber nicht verhindern. (Foto: Wolfgang Heil)

Mehr Kaltschnäuzigkeit hatte Erik Schreyer vor dem 7. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) von seinem Team gefordert, und der Post SV Mühlhausen wurde dieser Vorgabe am Sonntag gerecht. Mit 3:0 schlugen die Thüringer den TTC Zugbrücke Grenzau und feierten somit den dritten Sieg der neuen Saison. Mit nun 6:6 Punkten sind die Play-off-Ränge wieder etwas näher gerückt für das Schreyer-Team. Grenzau hingegen ist weiterhin sieglos und verharrt mit 0:12 Punkten auf dem vorletzten Tabellenrang.

Eingeleitet wurde der Sieg des Post SV von Steffen Mengel. Gegen Ioannis Sgouropoulos musste der 32-Jährige zwar den ersten Satz abgeben, anschließend aber hatte Mengel den 20-jährigen Griechen weitestgehend im Griff. Im vierten Satz nutzte er seinen zweiten von insgesamt fünf Matchbällen zum 3:1 (8:11, 11:4, 11:8, 11:6)-Sieg und damit der 1:0-Führung Mühlhausens. Dank des Breaks stand die Tür zum Sieg weit offen für den Vorjahres-Fünften.

Habesohn legt nach, Jancarik macht alles klar

Und Mengels Teamkollegen hatten es im Anschluss offenbar eilig. Daniel Habesohn machte im zweiten Einzel kurzen Prozess mit Cristian Pletea und fuhr in etwas mehr als einer Viertelstunde einen 3:0 (11:5, 11:7, 11:6)-Erfolg ein. Lubomir Jancarik hatte im Anschluss auf Position drei nur ein wenig mehr Mühe beim 3:1 (11:5, 5:11, 11:7, 11:9) gegen Robin Devos. Für Devos, dessen jüngerer Bruder Laurens zeitgleich im Pokal-Viertelfinale mit dem TTC GW Bad Hamm bei Borussia Düsseldorf antrat, war es der dritte Saisoneinsatz und der erste seit dem 27. September.

„Wir waren heute alle sehr konzentriert und haben eine gute Performance abgerufen“, lobte Habesohn im Anschluss. „Mit Blick auf die Tabelle ist der Sieg sehr wichtig für uns.“ Devos meinte nach der sechsten Niederlage Grenzaus: „Wir hatten eine kleine Chance und haben alles versucht, aber die Spieler Mühlhausens waren sehr heiß. Sie haben vom ersten bis zum letzten Punkt gezeigt, dass sie hier sind, um zu gewinnen.“

Das Tischtennis-Wochenende in der Übersicht

Pokal

Borussia Düsseldorf – TTC GW Bad Hamm 3:0
Timo Boll – Olav Kosolosky 3:0 (11:8, 11:6, 14:12)
Anton Källberg – Gerrit Engemann 3:0 (11:6, 11:6, 11:7)
Kristian Karlsson – Laurens Devos 3:0 (11:3, 11:7, 11:9)

TTBL

TTC Schwalbe Bergneustadt – TTC Neu-Ulm 3:1
Benedikt Duda – Hao Shuai 2:3 (11:5, 8:11, 11:13, 11:4, 7:11)
Stefan Fegerl – Emmanuel Lebesson 3:2 (4:11, 11:8, 11:6, 6:11, 11:9)
Alvaro Robles – Tiago Apolonia 3:1 (14:12, 14:16, 11:7, 13:11)
Benedikt Duda – Emmanuel Lebesson 3:1 (11:13, 13:11, 11:7, 11:8)

TTC Zugbrücke Grenzau – Post SV Mühlhausen 0:3
Ioannis Sgouropoulos – Steffen Mengel 1:3 (11:8, 4:11, 8:11, 6:11)
Cristian Pletea – Daniel Habesohn 0:3 (5:11, 7:11, 6:11)
Robin Devos – Lubomir Jancarik 1:3 (5:11, 11:5, 7:11, 9:11)

Beitragsbild oben: Daniel Habesohn (Foto: Christian Habel)