GRÜNWETTERSBACH BEENDET NIEDERLAGENSERIE GEGEN BAD HOMBURG



Nach zuvor fünf Niederlagen in Serie ist der ASV Grünwettersbach am Sonntag in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Mit 3:0 setzten sich die Badener gegen den TTC OE Bad Homburg durch und feierten einen versöhnlichen Abschluss der Vorrunde in der Tischtennis Bundesliga (TTBL).

Lev Katsman

Lev Katsman holte den ersten Satz gegen Dang Qiu, musste am Ende aber dem Grünwettersbacher gratulieren. (Foto: Ocliferius)

Mächtig gehadert hatten die Spieler des ASV Grünwettersbach in den vergangenen Wochen, gleich fünf Niederlagen in Serie hatte es schließlich gegeben, davon vier im Schlussdoppel. Am Sonntag nun gab es die Trendwende, mit einem 3:0 gegen den TTC OE Bad Homburg holten die Badener den fünften Saisonsieg und stellten mit 10:12 Punkten vor der Weihnachtspause den Anschluss an die obere Tabellenhälfte wieder her. Bad Homburg hoffte vergeblich auf die Punkte Nummer drei und vier, bleibt aber auf dem elften Tabellenrang.

„Unsere Jungs waren ein bisschen müde, nichtsdestotrotz hatten wir die eine oder andere Chance“, sagte Bad Homburgs Trainer Tobias Beck. „Es waren einige knappe Sätze dabei. Aber am Ende hat Grünwettersbach verdient gewonnen. Wir werden jetzt Energie tanken, um dann gut vorbereitet die wichtigen Aufgaben in der Rückrunde anzugehen.“ Erleichterung herrschte bei Grünwettersbachs Tobias Rasmussen: „Ich bin froh, dass ich mein Einzel gewonnen habe. Noch wichtiger war aber unser Erfolg als Mannschaft“, sagte der Däne. „Wir hatten in den vergangenen Spielen etwas zu hadern und sind jetzt erleichtert, dass es wieder mit einem Sieg geklappt hat.“

Rasmussen holt zweiten Saisonsieg

Für diesen Sieg hatte Rasmussen selbst mit dem entscheidenden Punkt gesorgt. Im Duell der Youngster bekam es der 24-Jährige mit Rares Sipos (20) zu tun und bezwang den Rumänen mit 3:2 (11:6, 14:16, 11:6, 5:11, 11:6), durch das der erste Sieg des ASV seit dem 11. Oktober (3:1 gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell) feststand. Für den Dänen war es der zweite Saisonsieg, Anfang Dezember hatte er bereits mit 3:2 gegen Bremens Mattias Falck gewonnen.

Deutlich waren zuvor die Erfolge von Rasmussens Teamkollegen ausgefallen. Wang Xi hatte im Auftakteinzel erwartungsgemäß wenig Mühe mit Nils Hohmeier und verbesserte durch das 3:0 (11:9, 11:9, 11:4) seine Hinrunden-Bilanz auf 11:5. Anschließend lief Dang Qiu nach verlorenem ersten Satz gegen Lev Katsman heiß und feierte einen letztlich souveränen 3:1 (8:11, 11:8, 11:6, 11:4)-Erfolg.

Der 11. Spieltag in der Übersicht

SV Werder Bremen – Post SV Mühlhausen 2:3
Mattias Falck – Ovidiu Ionescu 3:1 (8:11, 11:3, 19:17, 13:11)
Hunor Szöcs – Daniel Habesohn 2:3 (11:7, 11:6, 8:11, 3:11, 7:11)
Kirill Gerassimenko – Steffen Mengel 2:3 (6:11, 11:9, 8:11, 11:9, 6:11)
Mattias Falck – Daniel Habesohn 3:1 (11:8, 12:10, 7:11, 11:6)
Marcelo Aguirre/Hunor Szöcs – Ovidiu Ionescu/Lubomir Jancarik 2:3 (11:9, 7:11, 11:5, 7:11, 8:11)

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TTC Neu-Ulm 1:3
Ruwen Filus – Emmanuel Lebesson 0:3 (8:11, 10:12, 8:11)
Quadri Aruna – Tiago Apolonia 3:2 (11:8, 7:11, 11:2, 9:11, 11:8)
Fan Bo Meng – Vladimir Sidorenko 0:3 (8:11, 9:11, 4:11)
Ruwen Filus – Tiago Apolonia 2:3 (11:9, 9:11, 5:11, 11:9, 5:11)

TSV Bad Königshofen – 1. FC Saarbrücken TT 3:1
Bastian Steger – Shang Kun 3:1 (5:11, 11:1, 11:4, 11:9)
Filip Zeljko – Tomas Polansky 3:0 (11:7, 14:12, 11:4)
Kilian Ort – Patrick Franziska 1:3 (11:4, 6:11, 5:11, 11:13)
Bastian Steger – Tomas Polansky 3:0 (11:5, 11:3, 11:9)

ASV Grünwettersbach – TTC OE Bad Homburg 3:0
Wang Xi – Nils Hohmeier 3:0 (11:9, 11:9, 11:4)
Dang Qiu – Lev Katsman 3:1 (8:11, 11:8, 11:6, 11:4)
Tobias Rasmussen – Rares Sipos 3:2 (11:6, 14:16, 11:6, 5:11, 11:6)

TTC Schwalbe Bergneustadt – TTC Zugbrücke Grenzau 3:0
Benedikt Duda – Robin Devos 3:0 (11:2, 11:8, 11:2)
Stefan Fegerl – Ioannis Sgouropoulos 3:2 (11:6, 11:9, 10:12, 7:11, 11:8)
Alvaro Robles – Cristian Pletea 3:1 (11:7, 12:10, 9:11, 11:4)

Montag, 21. Dezember, 19 Uhr
Borussia Düsseldorf – TTF Liebherr Ochsenhausen

Beitragsbild oben: Tobias Rasmussen (Foto: Friedrich Haubner)