POKAL-HALBFINALIST GESUCHT: MÜHLHAUSEN EMPFÄNGT GRÜNWETTERSBACH



Der erste Teilnehmer des Final Four wird am Sonntag ermittelt: Im Viertelfinale des Deutschen Tischtennis-Pokals empfängt der Post SV Mühlhausen ab 15 Uhr den ASV Grünwettersbach.

Wang Xi

Wang Xi und der ASV Grünwettersbach wollen die vierte Final-Four-Teilnahme in Folge. (Foto: BeLa Sportfoto)

„Hauptsache ein Heimspiel“ – das hatte sich Ovidiu Ionescu nach der Qualifikation für das Viertelfinale im Deutschen Tischtennis-Pokal gewünscht. Und die Auslosung meinte es gut mit dem Rumänen und seinem Post SV Mühlhausen: Am kommenden Sonntag ist ab 15 Uhr der ASV Grünwettersbach zu Gast am Kristanplatz, um den ersten Teilnehmer für das Final Four zu ermitteln.

„Auf dem Papier ist kein Favorit auszumachen“, sagt Mühlhausen-Trainer Erik Schreyer. Zu eng schließlich waren die Aufeinandertreffen der beiden Teams in den vergangenen Jahren verlaufen. In der Vorsaison hatte sich Grünwettersbach in beiden Partien der Tischtennis Bundesliga (TTBL) mit 3:1 durchgesetzt, in der aktuellen Spielzeit fuhr dagegen Mühlhausen den Sieg ein. Nach 0:2-Rückstand holten die Thüringer vor gut sechs Wochen ein 3:2 und damit am vierten TTBL-Spieltag den ersten Saisonsieg. Seitdem folgten zwei weitere Erfolge, wodurch der Post SV mit 6:8 Punkten auf Platz acht der TTBL steht, Grünwettersbach folgt mit 4:10 Punkten als Zehnter. „Die jüngsten Siege haben uns gutgetan“, ergänzt Schreyer und hofft: „Gerade in einem so engen Match könnte dieses Selbstbewusstsein für die entscheidenden Prozente sorgen.“

Personalsorgen beim ASV

Von einem „ganz schwierigen Spiel“ spricht unterdessen sein Pendant beim ASV: „Die besondere Atmosphäre in Mühlhausen ist bekannt – und macht grundsätzlich natürlich Spaß“, sagt Achim Krämer. Mehr Sorgen als der „Hexenkessel Kristanplatz“ macht dem Grünwettersbach-Trainer allerdings die Personalsituation. Zwar sei Wang Xi nach den Nachwirkungen einer Bänderverletzung inzwischen fit, allerdings: „Ansonsten haben wir große Schwierigkeiten“, erklärt Krämer und will entsprechend keine Prognose für die Partie abgeben: „Wir müssen erst mal sehen, welche Mannschaft wir aufbieten können.“

Dabei hat der Weg des ASV zuletzt regelmäßig bis in das Final Four geführt: Dreimal in Folge erreichten die Badener in den vergangenen Jahren das Turnier der besten vier Teams, 2020 feierten sie sensationell den Titelgewinn. Mühlhausen hingegen schlug zuletzt 2017 in der ratiopharm arena auf, entsprechend groß ist die Motivation, die Chance nun zu ergreifen. „Das wäre ein richtig großes Ding“, sagt Schreyer. „Mühlhausen und die ganze Region brennen darauf.“

Tickets für die Partie gibt es auf den gewohnten Kanälen des Post SV Mühlhausen. Live übertragen wird die Partie im Stream auf Sportdeutschland.TV. Termin und Spielort des Final Four werden in Kürze bekannt gegeben.

Das Pokal-Viertelfinale in der Übersicht

Sonntag, 24. Oktober, 15 Uhr
Post SV Mühlhausen – ASV Grünwettersbach

Montag, 1. November, 15 Uhr
1. FC Saarbrücken TT – SV Werder Bremen

Dienstag, 2. November, 19 Uhr
TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TTC Schwalbe Bergneustadt

Dienstag, 16. November, 19 Uhr
Borussia Düsseldorf – TTC OE Bad Homburg

Beitragsbild oben: Ovidiu Ionescu (Foto: Christian Habel)