KAMPF UM DIE PLAY-OFFS: DIE JÄGER SIND BEREIT



Die Tischtennis Bundesliga (TTBL) ist umkämpft wie selten, vier Spieltage vor Schluss hat noch keine Mannschaft das Ticket für die Play-offs gelöst. Das liegt am Post SV Mühlhausen und dem TTC Schwalbe Bergneustadt, die sich als Verfolger der Top vier etabliert haben und am Sonntag jeweils Big Points gegen Spitzenteams anpeilen – um möglicherweise noch einmal oben anzugreifen.

Erik Schreyer

„Unsere Chance auf die Play-offs? 10 Prozent, würde ich sagen“, meint Post-SV-Trainer Erik Schreyer. (Foto: Christian Habel)

Es ist nur noch eine Mini-Chance, aber diese wollen der Post SV Mühlhausen und der TTC Schwalbe Bergneustadt ergreifen. Jeweils vier Punkte Rückstand haben diese beiden Klubs auf die Play-off-Ränge, damit sind sie die einzig verbliebenen Verfolger der Top vier. So langsam allerdings läuft dem Duo die Zeit davon, wenn es noch mit dem Sprung nach oben klappen soll. Angesichts von nur noch vier ausstehenden Spieltagen werden die Begegnungen am Sonntag bereits zu Endspielen. Und die Ansetzung hat es in sich: Bergneustadt trifft auf die TTF Liebherr Ochsenhausen, Mühlhausen auf den SV Werder Bremen – es geht also just gegen jene Teams, die derzeit die Plätze drei und vier belegen.

„Unsere Chance auf die Play-offs? 10 Prozent, würde ich sagen“, meint Post-SV-Trainer Erik Schreyer. In der Rolle des Jägers fühle sich sein Team allerdings wohl, ergänzt Thüringens Trainer des Jahres und verweist auf die Vorsaison. In dieser hatte Mühlhausen die Hinrunde auf Platz zwei beschlossen, ehe der Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte ein wenig die Luft ausging. Auf eine ähnliche Chronologie hofft Schreyer nun bei einem der Topteams. „Jetzt ist Crunchtime, und vielleicht kriegen ja diesmal die anderen kalte Füße“, sagt er. „Und wenn das passiert, wollen wir zur Stelle sein.“

Sieben Spiele, sechs Siege

Nach der Partie gegen Bremen geht es für Mühlhausen noch gegen Bad Königshofen, Bergneustadt und zum Abschluss Ochsenhausen – ein Programm, das es in sich hat, aber auch die Chance bietet, den Konkurrenten Niederlagen beizubringen. Die bisherige Rückrunde des Post SV lässt den Sprung ins obere Tabellendrittel jedenfalls gar nicht so unwahrscheinlich erscheinen. Sechs Siege aus sieben Spielen holte Mühlhausen, unter anderem gab es ein 3:2 gegen Borussia Düsseldorf. Lediglich beim 1:3 gegen den 1. FC Saarbrücken TT kassierte das Schreyer-Team eine Niederlage.

Benedikt Duda

Benedikt Duda blickt mit dem TTC Schwalbe Bergneustadt einem harten Restprogramm entgegen. (Foto: Henning Braun)

Ganz anders sieht die Formkurve Bergneustadts aus: Die Oberberger hielten sich hartnäckig als erster Verfolger der Top vier, doch dann kam der Jahreswechsel. In den beiden bisherigen Partien 2020 kassierte der TTC Schwalbe jeweils eine Niederlage. Erst ein 1:3 gegen Bad Königshofen, dann ein 2:3 in Neu-Ulm. „Das hat schon wehgetan. Aber die Liga ist eben unfassbar ausgeglichen“, sagt Benedikt Duda, „gegen jedes Team muss man daher ans Limit gehen. Garantien gibt es nicht.“

„Müssen zeigen, dass wir die Play-offs verdienen“

Und genau aus diesem Umstand können wiederum Duda und Co. einige Zuversicht für die kommenden Aufgaben ziehen. Das Restprogramm von Bergneustadt nämlich ist noch härter als das des Post SV: Neben Ochsenhausen und Mühlhausen geht es noch gegen Düsseldorf und Saarbrücken. Duda hat zu diesen Begegnungen eine klare Meinung: „Wir spielen nur noch gegen echte Brocken“, sagt er, „jetzt müssen wir eben zeigen, dass wir dazu gehören und einen Platz in den Play-offs verdienen.“

Die Begegnungen SV Werder Bremen gegen Post SV Mühlhausen und TTC Schwalbe Bergneustadt gegen TTF Liebherr Ochsenhausen sowie selbstverständlich alle weiteren Partien des 19. Spieltags sehen Sie am Sonntag ab 15 Uhr wie gewohnt live und in HD in unserem TTBL-TV.

 

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Beitragsfoto oben: Ovidiu Ionescu (Foto: Christian Habel)