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Play-offs: Fulda macht Finaleinzug perfekt

Play-offs: Fulda macht Finaleinzug perfekt

Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gewinnt auch das zweite Play-off-Halbfinale gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen und steht im Liebherr TTBL-Finale 2017. Die Gäste aus Oberschwaben scheitern einmal mehr an einem überragenden Ruwen Filus.

Ruwen Filus, TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, Saison 2016/17

Einfach zu stark für Ochsenhausen: Ruwen Filus (Foto: Roscher)

Ob Ruwen Filus die Spieler und Verantwortlichen aus Ochsenhausen mittlerweile in ihren Albträumen verfolgt, ist nicht bekannt. In besonders schönen Träumen dürfte Fuldas Abwehr-Ass zumindest nicht verkommen. Erst recht nicht nach diesem Samstagabend. Im zweiten Play-off-Halbfinale des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen gelangen Filus die Punkte sechs und sieben in den letzten vier Vergleichen der beiden Teams.

Und weil außerdem auch Jonathan Groth jubeln durfte, stehen die Osthessen nach einem 3:1-Erfolg in der heimischen HUBTEX-Arena im Liebherr TTBL-Finale 2017. Für die Gäste aus Oberschwaben ist die Saison wie im Vorjahr nach dem Halbfinale beendet. „Wir haben heute genau wie letzte Woche wieder ein fantastisches Spiel gemacht“, freute sich Fuldas Trainer Qing Yu Meng. „Vielleicht eines der besten in dieser Saison.“

Begonnen hatte die Partie vor 720 Zuschauern genau wie das erste Duell in Ochsenhausen. Filus und der Japaner Yuto Muramatsu lieferten sich auch an diesem Abend ein packendes Abwehr-Abwehr-Duell mit spektakulären Ballwechseln, die das Fuldaer Publikum mehr als einmal vom den Sitzen rissen. Wieder jubelte am Ende Filus. Wang Xi konnte seinen Erfolg aus dem Hinspiel gegen Simon Gauzy dagegen nicht wiederholen. Ochsenhausens Nummer eins kam nun besser mit Wangs modernem Abwehrspiel zurecht und glich zur Pause zum 1:1 aus.

Groth stellt die Weichen

Hugo Calderano, TTF Liebherr Ochsenhausen, Saison 2016/17

Konnte das Aus nicht verhindern: Hugo Calderano (Foto: Schaal)

An Position drei war auf Ochsenhäuser Seite Hugo Calderano ins Team gerückt, der bis zuletzt noch verletzt pausieren musste. Jonathan Groth konnte jedoch auch er nicht besiegen. Nach einem bösen Fehlstart (2:6) kam der Däne nach und nach besser ins Spiel und gab lediglich Satz drei ab.

Das Spitzeneinzel war dann die große Filus-Show: Immer wieder brachte er Gauzys Topspins zurück auf den Tisch und raubte dem französischen Vize-Europameister so den Nerv. Erst im dritten Durchgang kam noch einmal Spannung auf – bis Filus für die Entscheidung sorgte.

Fulda steht damit nach dem Halbfinalaus im letzten Jahr wieder im Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und greift am 10. Juni in der Fraport Arena Frankfurt nach dem Titel. Fuldas Finalgegner wird am 30. April zwischen Borussia Düsseldorf und dem 1. FC Saarbrücken ermittelt.

Das Spiel in der Übersicht

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TTF Liebherr Ochsenhausen 3:1
Ruwen Filus – Yuto Muramatsu 3:2 (11:9, 8:11, 9:11, 11:5, 11:9)
Wang Xi – Simon Gauzy 1:3 (8:11, 11:9, 4:11, 5:11)
Jonathan Groth – Hugo Calderano 3:1 (11:8, 11:7, 6:11, 11:9)
Ruwen Filus – Simon Gauzy 3:0 (11:3, 11:6, 11:8)

Johannes Eickhoff

Autor: Johannes Eickhoff

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der TTBL Sport GmbH

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