STEGER VERLÄNGERT UND PLANT COMEBACK



Der SV Werder Bremen und Bastian Steger haben ihren Vertrag trotz langwieriger Verletzungsprobleme um ein weiteres Jahr verlängert. Wegen einer Fußverletzung hatte Werders Nummer eins seit Anfang November pausieren müssen. Nun stehe seine Rückkehr kurz bevor.

Bastian Steger, Olympische Spiele, Rio 2016

In Rio mit dem Team erfolgreich: Bastian Steger im Nationaldress (Foto: ITTF)

Der SV Werder Bremen kann auch in der kommenden Saison mit Spitzenspieler Bastian Steger planen. Der 35-Jährige Bronzemedaillengewinner von Rio verlängerte seinen Vertrag bei den Norddeutschen um ein weiteres Jahr. Der gebürtige Oberpfälzer war 2014 vom 1. FC Saarbrücken TT an die Weser gewechselt.

„Bastian Steger ist eine Führungspersönlichkeit und gleichzeitig ein sehr starker Mannschaftsspieler. Er hat in unserem Team eine Schlüsselposition und wir freuen uns, dass wir ihn für ein weiteres Jahr für Werder gewinnen konnten“, so Teamchef Sascha Greber. „Wir sind davon überzeugt, dass er nach seiner Verletzung wieder zu alter Stärke zurückfinden wird.“ Auch bei Trainer Cristian Tamas ist die Freude groß: „Bastian Steger ist ein Supertyp und er passt sowohl sportlich als auch menschlich perfekt zu uns.“

Leistungstief nach Rio

Nach den Olympischen Sommerspielen von Rio de Janeiro, wo Steger mit der Mannschaft Bronze gewann, war der Weltranglisten-23. in ein Leistungsloch gefallen. Von acht Spielen in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) konnte Steger nur einen einziges gewinnen. Anfang November dann die bittere Nachricht: DTTB-Teamarzt Dr. Antonius Kass diagnostizierte bei Steger einen bereits älteren Bruch des Sesambeins der linken Großzehe sowie eine damit verbundene schmerzhafte Entzündung des Fußes. Seitdem fällt Steger aus.

Nun habe die Leidenszeit – die neben Stegers persönlicher auch eine für Bremen ist – hoffentlich bald ein Ende, heißt es auf der Website des Vereins. Steger sei im Training und könne die Belastung bereits kontinuierlich steigern. Im Auswärtsspiel gegen Grenzau am 26. Februar sei sein Einsatz zumindest geplant.