TTC OE BAD HOMBURG: KIRCH FOLGT AUF KULCZYCKI



Tobias Kirch übernimmt beim TTC OE Bad Homburg: Der 39 Jahre alte Trainer tritt beim Aufsteiger die Nachfolge von Szymon Kulczycki an und wird den Verein in dessen erste Saison in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) führen.

„Mit Tobias Kirch konnten wir einen Fachmann für unser Projekt verpflichten. Ausschlaggebend war für uns seine Erfahrung in der TTBL. Was allerdings viel wichtiger war: Seine Erfahrung im Umgang mit jungen Spielern. Er hat in seiner Vergangenheit bewiesen, dass er junge Spieler weiterentwickeln kann“, sagt Mikro Kupfer, Geschäftsführer des Bundesliga-Teams des TTC OE Bad Homburg, zur Entscheidung auf der Trainerposition. Kirch nämlich hat einige Stationen im hochklassigen Jugendbereich hinter sich, unter anderem trainierte der 39-Jährige die U18-Damenmannschaft des DTTB. Zuletzt wirkte er vier Jahre als Leitender Landestrainer beim HTTV.

Seine Erfahrung in der Arbeit mit jungen Talenten soll Kirch nun beim Aufsteiger einbringen, der in seiner ersten Saison in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) bekanntlich vor allem auf Nachwuchskräfte setzt. Mit Rares Sipos (19), Lev Katsman (19) und Maksim Grebnev (18) spielen in der kommenden Saison drei U21-Spieler für den TTC, hinzu kommt der 22 Jahre alte Nils Hohmeier. „Ich verfolge die individuelle Entwicklung der Jungs schon seit längerer Zeit, und ich sehe großes Potenzial in der Mannschaft. Es sind noch junge Spieler, aber sie sind heiß auf Erfolg und sehr lernwillig“, sagt Kirch, der bei Bad Homburg auf Szymon Kulczycki folgt, welcher mit seinem Sohn Samuel Kulczycki (zu den TTF Liebherr Ochsenhausen) den Verein verlässt. Routinier im Team ist Neuzugang Gustavo Tsuboi, der 35-Jährige kommt vom TTC Neu-Ulm.

 „Wir müssen nicht lange drum herumreden: Zehn Mannschaften in der Liga sind, wenn sie komplett antreten, auf dem Papier stärker besetzt als wir“, sagt Kirch, der in der TTBL bereits für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell aktiv war. Auf Augenhöhe schätzt er den TTC Zugbrücke Grenzau ein. „Wir müssen über den Teamgeist punkten. Dann sehe ich eine Chance, in der TTBL zu bestehen“, ergänzt der 39-Jährige. „Und wenn wir einen sehr guten Tag erwischen und der Gegner nicht in Topform ist, können wir möglicherweise auch mal einen Favoriten ärgern.“

 

Beitragsbild oben: Tobias Kirch (Archivfoto: Marco Steinbrenner/DTTB)